Abfallwirtschaft

Work in progress

Auf dem Weg zur Klimaneutralität werden wir einige Gewohnheiten ändern, vieles wird angenehmer. Statt geplanter Obsoleszenz bestimmt
Nachhaltigkeit, Recyclefähigkeit und lange Nutzbarkeit unseren Konsum.

Auch in Zukunft werden wir unseren Müll trennen, doch mit einem deutlich besseren Gewissen. Denn alle Produkte sind nach dem cradle-to-cradle-Prinzip konzipiert, sodass sich alle Bestandteile nach der Nutzungszeit wieder komplett recyclen lassen und Ressourcen geschont werden. Außerdem ist auch das Recycling energieaufwändig.

Der Abfallsektor ist für gut 1 % der deutschen Emissionen verantwortlich (Klimavision, s.u.).

Generell wird es in unserer Kreislaufwirtschaft nur noch trennbaren Müll geben, denn Restmüll kann nicht mehr wie heute einfach verbrannt werden (Umweltbundesamt 2019, S. 294, Umweltbundesamt 2020, S.59). Energetisch genutzt wird lediglich noch Bioabfall in Biogas- oder Pyrolyseanlagen.

Pyrolyse ist ein technischer Prozess, bei dem konfektionierte (z.B. kleingehackte) Biomasse (Biomüll, Grünschnitt, Klärschlamm) unter Sauerstoffausschluss bei hohen Temperaturen in einer Metallschnecke verkohlt statt verbrannt wird. Ein großer Teil des enthaltenen Kohlenstoffs
der Ausgangs-Biomasse wird so nicht wie bei der natürlichen Verrottung wieder als CO₂ freigesetzt, sondern als Pflanzenkohle konserviert.

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