Abwasserbehandlung

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Emissionen aus Abwasser entstehen durch abflusslose Gruben und generell durch Kläranlagen. Neben Methan entsteht bei der Wasserreinigung durch Bakterien vor allem das Stickstoffoxid Lachgas. Dieses ist über 100 Jahre gesehen 265 Mal schädlicher als Kohlendioxid.

Die Abwasserentsorgungstechnik in Deutschland gilt als fortschrittlich. Erzielte Reduktionen von Treibhausgas Emissionen werden in diesem Sektor in den Szenarien durch den kontinuierlichen Rückgang von abflusslosen Gruben erwartet, die an den Bevölkerungsrückgang im ländlichen Raum gekoppelt sind. Gleichzeitig wird von einer Steigerung des Anschlussgrades an die öffentliche Abwasserinfrastruktur ausgegangen. Emissionen durch abflusslose Gruben gehen so bis 2050 um circa 50 Prozent zurück.

Zweiter großer Faktor ist in diesem Gebiet die Ernährung die Bevölkerung, da der Abbau von (tierischen) Proteinen und damit verbundenen Aminosäuren bei der Abwasserbehandlung die meisten Emissionen verursacht. Die Klimavision geht von einem bevölkerungsweiten Anpassen der Ernährung aus. 38kg Protein pro Mensch pro Jahr sollen auf 23 kg reduziert werden. Im Zuge dessen sinken die Emissionen analog ohne weitere Eingriffe.

In einem Idealszenario sinken Emissionen von heute etwa 2,2 Mt CO2e auf rund 1,3 Mt CO2e in 2050.

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