Gebäude

Work in progress

In Gebäuden müssen wir von fossilen Heizungen weg und Gebäude besser dämmen.

Allein die Emissionen zur Nutzung der Gebäude belaufen sich auf gut 13 % der deutschen Emissionen durch die Verbrennung v.a. der Energieträger Öl und Gas zur Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser (LocalZeroGenerator 2022).

Die Hauptmaßnahmen im Gebäudebereich sind die Umstellung auf erneuerbare Heizungen im Haushalt (v.a. Wärmepumpe) bzw. durch den Anschluss an erneuerbare Fernwärme sowie die energetische Sanierung der Gebäude.

Aber auch während der Entstehungs- und Rückbauphase entstehen Emissionen. So verursacht der Neubau von Gebäuden große Emissionsmengen. Hier spricht man von der sogenannten grauen Energie, also der Energie (und damit einhergehend Emissionen), die durch die Produktion von Materialien und Produkten wie Beton, Stahl oder Ziegel in der Bauwirtschaft entsteht. Und die Energie, die beim Transport, der Lagerung oder der Entsorgung von Baumaterialien eines Gebäudes benötigt wird (Umweltbundesamt 2021, S.10).

Beim Neubau ist zudem darauf zu achten, die stadtplanerischen Instrumente für eine energieeffiziente Stadtentwicklung zu nutzen. Dazu zählen die Planung von kompakten Baukörpern, eine Südorientierung (für hohe Photovoltaik-Erträge) sowie die Planung einer erneuerbaren Wärmeversorgung (Umweltbundesamt 2021, S. 20).

Der Ausbau und die Renovierung des Bestands müssen gegenüber dem Neubau priorisiert werden und Neubau verstärkt mit gebrauchten Bauteilen errichtet werden (Kreislaufwirtschaft im Bausektor). Zudem sollten nur noch Neubauten genehmigt werden, deren Endenergiebedarf unter 35 kWh/m² im Jahr liegt.

Weitere Infos unter:

Maßnahmensteckbriefe für Kommunen (Deutsches Institut für Urbanistik 2023):

Navigation

Anregungen, Ergänzungen? Schreib uns einen Kommentar...

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert